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20. März 2010

Fahrt Chiclayo – Chimbote: Wir lassen kein Pferd im Regen stehen!

Heute fuhren wir auf der Panamericana immer an der Küste entlang, Richtung Lima. Es ging nur durch die Wüste. Panamericana: endlose Teerschlange mit gelben Mittelstreifen durch Sand und Hügel.

Lima-Schild (Bild: Silke Gondolf)

Lima-Schild (Bild: Silke Gondolf)

Silke hängt aus dem Fenster (Bild: M. Kern)

Silke hängt aus dem Fenster (Bild: M. Kern)

Michael montierte sich und die Kamera auf vielfältige Art und Weise auf dem Hilux-Dach. Damit er uns nicht wegfliegt und wir nicht wissen, wo er landet, bekam er ein Walkie Talkie um den Hals.

Michi mit Walkie Talkie (Bild: Silke Gondolf)

Michi mit Walkie Talkie (Bild: Silke Gondolf)

Dann verschwand er zwischen den Kleiderschränken und brüllte vom Hilux-Dach Kommandos.

Michi dreht vom Dach (Bild: Silke Gondolf)

Michi dreht vom Dach (Bild: Silke Gondolf)

Wenn ihr später die Bilder seht, dann wollt ihr alle auch hier hin… es war einfach ATEMBERAUBEND – jawohl!

Platz ohne Ende (Bild: Silke Gondolf)

Platz ohne Ende (Bild: Silke Gondolf)

Christian in der Wüste (Bild: Silke Gondolf)

Christian in der Wüste (Bild: Silke Gondolf)

Panamericana Stop (Bild: Silke Gondolf)

Panamericana Stop (Bild: Silke Gondolf)

Hit the road! (Bild: Silke Gondolf)

Hit the road! (Bild: Silke Gondolf)

Es gibt sehr viele tolle alte Autos hier – sie rauschen an uns vorbei oder wir an ihnen und alle wollen nach Lima.

Zwischendurch machten wir einen kurzen Stop am Pazifik. In Huanchaquito (dieses Kaff hat ausnahmsweise keinen Wikipedia Eintrag!) aßen wir frittierte Fische und Hühner – denn ich bin die Kühe leid – und Tesla quatschte einen Mann mit Pferd an. 20 Sekunden später saß Tesla auf dem Pferd und trappelte elegant am Strand entlang.

Tesla reitet Passofino-Hengst (Bild: Silke Gondolf)

Tesla reitet Passofino-Hengst (Bild: Silke Gondolf)

Da ich auch immer alles will, was Tesla macht, saß ich ein paar Minuten später ebenfalls auf dem ahnungslosen Pferd und ab ging die Post.

Silke reitet Passofino-Hengst (Bild: Tesla Mellage)

Silke reitet Passofino-Hengst (Bild: Tesla Mellage)

Dann ging es wieder in die wüsten Berge.

Wüste Berge (Bild: Silke Gondolf)

Wüste Berge (Bild: Silke Gondolf)

Gegen Abend kamen wir in Chimbote an. Chimbote liegt auf der Hälfte der Strecke und stinkt übel nach Fisch, aber wenn man sich dran gewöhnt hat, ist es auch schön.

Ich habe mittlerweile eine gigantisch große Sammlung an schönen Bildern in meinem Kopf. Tesla und ich sind seit vier Monaten unterwegs und das Reisen ist so normal geworden, wie das Leben in einem Haus in Deutschland. So ist das.

Wir sind Landstreicher geworden… in Deutschland müssen wir uns erst wieder “ansiedeln” – aber das Thema ist ja zum Glück noch weit genug weg!

Silke Gondolf (Chimbote, Peru)

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20. März 2010

Sipán Museum – Jede Menge Gold im Grab des Fürsten

Der Herr oder Fürst von Sipán war ein Herrscher der Moche-Kultur, welche von etwa 100 bis 700 nach Christus in den damals fruchtbaren Tälern Nordperus lebte.

Zeromonien-Krone der Mocha-Kultur (Bild: Silke Gondolf)

Zeromonien-Krone der Mocha-Kultur (Bild: Silke Gondolf)

Wir bestaunten den Reichtum und die Kunstfertigkeit der Vorfahren der andinen Moche-Kultur mit Respekt. Unglaublich, dass so eine hochentwickelte Kultur einfach irgendwann verschwand.

El Niño und eine dreißigjährige Dürre, gewürzt mit einigen Bürgerkriegen, ließ dieses lebensfrohe Volk von der Erde verschwinden. Übrig blieb ihr Gold.

Moche-Gold (Bild: Silke Gondolf)

Moche-Gold (Bild: Silke Gondolf)

Das Gold der Moche sammelte sich in den Fürstengräbern. Schließlich ging das Leben nach dem Tod weiter und man wollte tot nicht mit leeren Händen dastehen. So kann die Welt nun bestaunen, was Menschen im 1. Jahrhundert schon alles fabriziert und kultiviert haben.

Fuchskopf (Bild: Silke Gondolf)

Fuchskopf (Bild: Silke Gondolf)

Gold (Bild: Silke Gondolf)

Gold (Bild: Silke Gondolf)

Ohrschmuck Lord Sipán (Bild: Silke Gondolf)

Ohrschmuck Lord Sipán (Bild: Silke Gondolf)

Ohrring Lord Sipán (Bild: Silke Gondolf)

Ohrring Lord Sipán (Bild: Silke Gondolf)

Ein weiterer Grund für das Sterben dieser Kultur waren die religiösen Menschenopferzeremonien. Man opferte grundsätzlich die stärksten und fähigsten Menschen – den Göttern zu Ehren. Das war natürlich auch keine gute richtig gute Idee.

Zepter Lord Sipán (Bild: Silke Gondolf)

Zepter Lord Sipán (Bild: Silke Gondolf)

Die Grabbeilagen von Grab Nummer 15 (!) werden gerade restauriert. Jedes einzelne Stück wird Millimeter für Millimeter bearbeitet.

estauration der Maske aus der Moche-Kultur (Bild: Silke Gondolf)

estauration der Maske aus der Moche-Kultur (Bild: Silke Gondolf)

Millimeter für Millimeter (Bild: Silke Gondolf)

Millimeter für Millimeter (Bild: Silke Gondolf)

Goldrassel (Bild: Silke Gondolf)

Goldrassel (Bild: Silke Gondolf)

Goldohrring (Bild: Silke Gondolf)

Goldohrring (Bild: Silke Gondolf)

Die Sipán Pyramiden – auf denen die Menschenopferzeremonien stattfanden – und die davorliegenden Fürstengräber schlummerten heute vor sich hin. Es regnete, die Luft stand still und wir genossen die Aussicht auf das alte Reich der Moche.

Sipán-Pyramide (Bild: Silke Gondolf)

Sipán-Pyramide (Bild: Silke Gondolf)

Sichtbare Luftfeuchtigkeit (Bild: Silke Gondolf)

Sichtbare Luftfeuchtigkeit (Bild: Silke Gondolf)

Abends wird alles rot! (Bild: Silke Gondolf)

Abends wird alles rot! (Bild: Silke Gondolf)

Die Sonne versucht durchzukommen (Bild: Silke Gondolf)

Die Sonne versucht durchzukommen (Bild: Silke Gondolf)

Bis morgen! (Bild: Silke Gondolf)

Bis morgen! (Bild: Silke Gondolf)

Silke Gondolf, (Sipán, Peru)

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18. März 2010

Fahrt Piura – Lambayeque: Pretty in Pink!

Fliegende Flamingos (Bild: Silke Gondolf)

Fliegende Flamingos (Bild: Silke Gondolf)

Claro, kein Tag vergeht ohne Überraschungen. Und die Überraschung hat uns heute das deutsche Unternehmen “Garmin” serviert. Diesmal im Guten – und das sind wir ja gar nicht gewohnt von dieser Firma – auf unseren Wegen! :-)

Michi hat dieses superschlaue GPS-Teil mit “Weltkarte”. Darin war ein See angegeben. Wir fuhren durch die Wüste Richtung Lambayeque und mussten mal kurz nachschauen, ob das stimmt und wie so was aussieht.

Flamingo-Zoff (Bild: Silke Gondolf)

Flamingo-Zoff (Bild: Silke Gondolf)

Da war ein See im Nichts, voller Flamingos!

Der Hilux pirschte sich ran und ich wurde wenig zaghaft darauf hingewiesen, dass man mich im See versenken würde, falls ich vor Freude aufschreie – wegen der Flamingos. Ich war dankbar für den Hinweis, denn ich habe ja in Monteverde schon einmal die Tukane weg geschrien. Bloß kam diesmal jemand aus Versehen an den POWER-Knopf vom Radio und es schallte aus dem Hilux wie aus einem Diskomobil. Zum Glück hören Flamingos schlecht, diese zumindest.

Hilux schnuppert Salzsee (Bild: Silke Gondolf)

Hilux schnuppert Salzsee (Bild: Silke Gondolf)

Den Flamingos gefiel die Popmusik sehr gut und wir konnten uns an die Arbeit machen. Michi pirschte sich an die “rechten”, ich mich an die “linken” Flamingos heran.

Vogelperspektive: Michi und die Flamingos (Bild: Silke Gondolf)

Vogelperspektive: Michi und die Flamingos (Bild: Silke Gondolf)

Silke schießt Flamingos (Bild: Tesla Mellage)

Silke schießt Flamingos (Bild: Tesla Mellage)

Die Flamingos schnäbelten im See herum. Es roch nach Fisch und die Möwen und andere weniger auffällige Vögel versuchten, ebenfalls elegant auszusehen.

Warten auf den nächsten Fisch (Bild: Silke Gondolf)

Warten auf den nächsten Fisch (Bild: Silke Gondolf)

Grau-weiß ist auch schön (Bild: Silke Gondolf)

Grau-weiß ist auch schön (Bild: Silke Gondolf)

Der Hilux sah mal wieder klasse aus und wir natürlich auch. Wer braucht schon PINK!

Hilux von Vögeln umschwärmt (Bild: Silke Gondolf)

Hilux von Vögeln umschwärmt (Bild: Silke Gondolf)

Zuviel Sonne ist nicht gut! (Bild: Silke Gondolf)

Zuviel Sonne ist nicht gut! (Bild: Silke Gondolf)

Abends kamen wir in Chiclayo an – wir sind auf der Suche nach GOLD – viel Gold …

Gold! Gold! Gold! (Bild: Silke Gondolf)

Gold! Gold! Gold! (Bild: Silke Gondolf)

Silke Gondolf (Chiclayo, Peru)

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17. März 2010

Piura – Viringos: Die älteste Wärmflasche der Welt

Ganz schön wüst! (Bild: Silke Gondolf)

Ganz schön wüst! (Bild: Silke Gondolf)

Es gibt in Peru nur eine einzige “home made” Hunderasse, das ist der Viringo. Der Viringo hat kein Fell – bloß einen kleinen “Mecki” oben auf dem Kopf.

Luis und die Viringos (Bild: Silke Gondolf)

Luis und die Viringos (Bild: Silke Gondolf)

Luis hält seine 3 Viringowelpen (Bild: Silke Gondolf)

Luis hält seine 3 Viringowelpen (Bild: Silke Gondolf)

Ich finde sie sehr niedlich, Tesla auch – Michael findet sie potthässlich und Christian mag sowieso alle Tiere… Der Dreh gestaltete sich daher sehr lebendig. ;.)

Baby-Viringo-Lächeln (Bild: Silke Gondolf)

Baby-Viringo-Lächeln (Bild: Silke Gondolf)

Diese kleinen Kläffer sind 25 Tage alt und leben in einem Slum.

Viringo-Mädchen (Bild: Silke Gondolf)

Viringo-Mädchen (Bild: Silke Gondolf)

Denn die nicht so gut betuchten Menschen in Peru mögen die Veringos sehr als Wärmflasche und als Allerheilmittel gegen Arthritis, Rheuma, Bauch- und Herzschmerzen jeglicher Art. Veringos nehmen – ihrer Meinung nach – die Krankheiten des Menschen in sich auf wie ein Schwamm und sterben anstelle dessen. Wahre Märtyrer, diese Nackten!

Triple-Trouble (Bild: Silke Gondolf)

Triple-Trouble (Bild: Silke Gondolf)

Kleine Nacktschnecken (Bild: Silke Gondolf)

Kleine Nacktschnecken (Bild: Silke Gondolf)

Ein Viringo fühlt sich an, wie eine Kröte, die in der Sonne eingeschlafen ist. Die Hauttemperatur dieser kleinen Racker beträgt 42 Grad Celsius; die Hitze, die sie abgeben, ist heilsam. Das behaupteten schon die alten Inkas und deren Vorfahren – Viringos sind also die älteste Wärmflasche auf vier Beinen.

Schon die Inkas hatten Viringos (Bild: Silke Gondolf)

Schon die Inkas hatten Viringos (Bild: Silke Gondolf)

Es gibt aber auch ganz normale Hunde hier im Norden und die Menschen im Slum wunderten sich sehr, was wir hier treiben: Hunde vor die Kamera – das ist spaßig!!

Mädchen haben Spaß mit Hunden (Bild: Silke Gondolf)

Mädchen haben Spaß mit Hunden (Bild: Silke Gondolf)

Junge im Schatten (Bild: Silke Gondolf)

Junge im Schatten (Bild: Silke Gondolf)

Wir fuhren weiter, auf der Suche nach Wüste und dem natürlichen Habitat dieser quietschfidelen, bellenden Heizkissen.

Hilux-Schatten (Bild: Silke Gondolf)

Hilux-Schatten (Bild: Silke Gondolf)

Die Jungs kauften sich erstmal Hüte, denn die Sonne knallt brutal, es ist plötzlich wieder richtig heiß! Räuber Hotzenplotz hat ein Comeback und Christian sollte sein Pferd satteln …

Landstreicher-Duo (Bild: Silke Gondolf)

Landstreicher-Duo (Bild: Silke Gondolf)

Straßenhund (Bild: Silke Gondolf)

Straßenhund (Bild: Silke Gondolf)

Heute war ein guter Tag, alle Menschen hüpften vor Freude – das Wetter war toll und wir haben eine schöne kleine Nackthundgeschichte für Euch im Kasten!

Kaum sind wir da, schon läuten die Glocken (Bild: Michael Kern)

Kaum sind wir da, schon läuten die Glocken (Bild: Michael Kern)

Junge Hüpfer (Bild: Silke Gondolf)

Junge Hüpfer (Bild: Silke Gondolf)

Tesla geht es richtig gut! (Bild: Silke Gondolf)

Tesla geht es richtig gut! (Bild: Silke Gondolf)

The Boys (Bild: Silke Gondolf)

The Boys (Bild: Silke Gondolf)

Luftsprung Silke (Bild: Tesla Mellage)

Luftsprung Silke (Bild: Tesla Mellage)

Silke Gondolf (Piura, Peru)

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16. März 2010

Peru – wir kommen!

Heute ging mal alles glatt!

Panamericana Peru (Bild: Silke Gondolf)

Panamericana Peru (Bild: Silke Gondolf)

Ab nach Peru, vorbei an der schönsten Andenlandschaft steuerte uns Michael durch die Berge. Als Schweizer kennt er sich aus mit den Bergen, außerdem sind der Hilux und Michi inzwischen “eins”. Der Hilux saust wieder wie eine Rakete und donnert die Berge hoch und runter.

Schneller Stier (Bild: Silke Gondolf)

Schneller Stier (Bild: Silke Gondolf)

Tesla und ich sitzen auf der Rückbank – plappern die ganze Zeit – und STRICKEN!

Jawohl: Tesla strickt entweder ein Kettenhemd für die “grosse” Kamera oder es wird ein Schal für Lamas oder es wird eine Pudelmütze für mich. Ich werde einen Poncho stricken, mit Wolle aus Ecuador, Peru, Chile und Argentinien… wenn ich das hinbekomme, sogar mit Lama vorne drauf!

Hier wird geWOLLt (Bild: Michael Kern)

Hier wird geWOLLt (Bild: Michael Kern)

Wir “verrohen” langsam auf dieser langen Fahrt, wir müssen uns ab sofort mehr den weiblichen Tätigkeiten widmen – sonst will uns keiner mehr haben! Jetzt haben wir ja zwei große, starke Jungs, die sich um das wesentliche kümmern – wir können uns entspannen und spinnen.

Panamericana-Disco (Bild: Silke Gondolf)

Panamericana-Disco (Bild: Silke Gondolf)

So langsam sehen wir immer öfter “Panamericana” Schilder – hier heißt die Strasse endlich auch mal so, wie wir sie immer nennen!

Der Hilux und das Grenzschwein (Bild: Silke Gondolf)

Der Hilux und das Grenzschwein (Bild: Silke Gondolf)

Diese kleine Fleckensau schlich um unseren Hilux, wir standen vor der Grenze Ecuador/Peru in Macara und warteten auf die Erlaubnis durchzufahren. Dieses Schwein war definitiv ein Glücksschwein.

Inca-Kola-Tester Tesla (Bild: Silke Gondolf)

Inca-Kola-Tester Tesla (Bild: Silke Gondolf)

Tesla fröhnt wieder ihrer Tätigkeit als Qualitätstesterin des Panamericana Teams und probierte ein Schlückchen “Inca Kola”. Die Grenzbeamten erwiderten auf die Frage, was denn da drin sei: “Kokain, Flusswasser und Farbe”. Hm…

Michi legte sich erst einmal lang auf die Straße, um schön dramatische Bilder zu bekommen, und wir wurden mehr und mehr zur Volksattraktion.

Michi auf der Lauer (Bild: Silke Gondolf)

Michi auf der Lauer (Bild: Silke Gondolf)

Währenddessen wurden unsere Papiere alle gescheckt, der Hilux musste seinen “Pass” vorzeigen und bekam jede Menge schöne Stempel.

Wir sind durch! (Bild: Silke Gondolf)

Wir sind durch! (Bild: Silke Gondolf)

Links Ecuador - rechts Peru (Bild: Silke Gondolf)

Links Ecuador - rechts Peru (Bild: Silke Gondolf)

Und dann: Wir waren durch! Einfach so! Vor dieser Grenze hat man uns gewarnt, es wäre das totale Theater – und wir hatten vielleicht dank des Glücksschweinchens – nur Spaß und alles lief glatt!

Peru Grenzkontroll-Häuschen (Bild: Silke Gondolf)

Peru Grenzkontroll-Häuschen (Bild: Silke Gondolf)

Peru-Grenzer + Silke (Bild: Michael Kern)

Peru-Grenzer + Silke (Bild: Michael Kern)

Vorbei flogen die Berge, das Land wurde Pfannkuchen flach und wir fuhren “die Drogenstrecke” zügig durch. Das Grenzgebiet ist eine Drug Traffic Zone – wir sahen überall Kontrollen und kamen selber in eine. Wir haben inzwischen 2 deutsche Pässe, 1 Schweizer und 1 Honduras Pass. Wir sind eine komische Kombo mit Stricknadeln und einem “kein Wässerchen trüben Blick”.

Drogenrazzia Sullana (Bild: Silke Gondolf)

Drogenrazzia Sullana (Bild: Silke Gondolf)

Polizeirazzia (Bild: Silke Gondolf)

Polizeirazzia (Bild: Silke Gondolf)

Sullana (Bild: Silke Gondolf)

Sullana (Bild: Silke Gondolf)

Sullana

war heiß, 32 Grad plötzlich wieder, und es stank nach Müll.

Tuctuc-Waschstraße (Bild: Silke Gondolf)

Tuctuc-Waschstraße (Bild: Silke Gondolf)

Ich bin froh, dass wir hier nicht übernachten, sondern im schönen Piura  – hier ist es nett und es stinkt nur nach Abgasen ;)

Silke Gondolf (Piura, Peru)

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15. März 2010

Fahrt Cuenca – Catamayo

Bye Bye Cuenca!

Adios Cuenca (Bild: Silke Gondolf)

Adios Cuenca (Bild: Silke Gondolf)

Kurz vor unserer Abfahrt nach Catamayo bekam ich eine wichtige Nachricht: Ich sollte bitte unbedingt noch einen “World Thinking Day” Sticker besorgen. Euer Wunsch sei mir Befehl, vor allem wenn es sich um solch’ wichtige Dinge wie “Sticker” handelt. Weitere Bestellungen werden jetzt nicht mehr entgegengenommen.

Stickerladen in Cuenca (Bild: Silke Gondolf)

Stickerladen in Cuenca (Bild: Silke Gondolf)

Dann setzte sich Michael ans Steuer und ab ging es in die Berge, Richtung Süden, Richtung Grenze Peru. Wir sind heute 200 Kilometer in fünf Stunden gefahren. Das lag nicht an Michael, sondern an den Bergen und der Schönheit der Strecke. Wir hatten uns geschworen nicht dauernd anzuhalten. Michael fluchte, weil er an den ganzen “schönen Bildern” vorbeifahren sollte.

Andental mit Wolken (Bild: Silke Gondolf)

Andental mit Wolken (Bild: Silke Gondolf)

Aber dann ging es nicht mehr und wir drehten, wie sich die Wolken durch das Tal schoben, wie die Wolken die Berge freigaben, wie sich die Täler sanft grün ausbreiteten und sich eine unglaubliche Sicht auftat. Da kommt man einfach nicht dran vorbei!

Husch - und weiter geht es! (Bild: Silke Gondolf)

Husch - und weiter geht es! (Bild: Silke Gondolf)

Flink wurde alles wieder im Hilux verstaut und wir fuhren an Fußball spielenden Mädchen vorbei – hätte ich auch noch gerne gedreht – und an anderen Kuriositäten. Diese Länder sind so schön und so exotisch. Es ist wirklich eine Qual, weiter zu fahren und nicht zu drehen!

Hilux und Maiskolben (Bild: Silke Gondolf)

Hilux und Maiskolben (Bild: Silke Gondolf)

 

Sammeltaxi (Bild: Silke Gondolf)

Sammeltaxi (Bild: Silke Gondolf)

Es wurde mal wieder früh dunkel, um 18.30 Uhr ging das Licht aus! Wir sind in Catamayo in einem Betonklotz namens Grand Hotel untergebracht. Es ist heiß und feucht und so ganz anders als Cuenca!

Noch 200 Kilometer bis zur Grenze. Morgen wollen wir rüber! ;) Nach Peru, zur Wiege der Kartoffel

So müde...! (Bild: Silke Gondolf)

So müde...! (Bild: Silke Gondolf)

Silke Gondolf (Catamayo, Ecuador)

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14. März 2010

Cajas Nationalpark – Höhenschwindel mit Pumahaufen!

Schreihals (Bild: Silke Gondolf)

Schreihals (Bild: Silke Gondolf)

Mit dem ersten Vogelschrei machten wir uns auf die Pirsch im Cajas Nationalpark.

Fünf Uhr morgens, stockduster noch – und kalt.

Wie gemalt (Bild: Silke Gondolf)

Wie gemalt (Bild: Silke Gondolf)

Wir stiegen aus dem Hilux, der eine Außentemperatur von vier Grad Celsius anzeigte – und ich zog erste Mal mein Schaf-Fell für die Beine an, zog eine Regenhose über die schon vorhandenen 2 Hosen und wickelte mich komplett in Daunen und Polarfleece- Klamotten, inklusive Schal und Mütze. Ich bin solche Temperaturen einfach nicht mehr gewöhnt!

3.830 Meter hoch (Bild: Silke Gondolf)

3.830 Meter hoch (Bild: Silke Gondolf)

Dann checkte ich die Meeresspiegelhöhe: 3.830 Meter – so nah am Äquator und so kalt!
Der Park ist mein Panamericana Favorit. So toll. So schön!

Bei Herzproblemen nur kurze Strecken/ Doppel-Whopper (Bilder: Silke Gondolf)

Bei Herzproblemen nur kurze Strecken/ Doppel-Whopper (Bilder: Silke Gondolf)

Wir waren auf der Suche nach waschechter Tundra in schwindelnder Höhe.

Tundra auf 4.000 Metern (Bild: Silke Gondolf)

Tundra auf 4.000 Metern (Bild: Silke Gondolf)

Ein Haufen Pumakot lag malerisch mitten auf einem Trampelpfad und es versprach interessant zu werden.

Michael und Christian kamen erst gestern aus Meeresspiegelhöhe in Guayaquil bei uns in Cuenca an. Cuenca liegt schon auf 2.600 Metern… Direkt ein paar Stunden später waren sie aber schon auf 4.000 Metern Höhe und das Herz schlug wie ein Kolibri – wir sind alle keine Lamas!

Lamas wundern sich (Bild: Silke Gondolf)

Lamas wundern sich (Bild: Silke Gondolf)

Eine Blume namens Delphin (Bild: Silke Gondolf)

Eine Blume namens Delphin (Bild: Silke Gondolf)

Eine Pflanze namens Hasenohr (Bild: Silke Gondolf)

Eine Pflanze namens Hasenohr (Bild: Silke Gondolf)

Francisco zeigte uns viele interessante Pflanzen, Tierspuren und einen Zauberwald.

Quinua Zauberwald (Bild: Silke Gondolf)

Quinua Zauberwald (Bild: Silke Gondolf)

Upside-Down (Bild: Silke Gondolf)

Upside-Down (Bild: Silke Gondolf)

Francisco und Tesla (Bild: Silke Gondolf)

Francisco und Tesla (Bild: Silke Gondolf)


Tautropfen (Bild: Silke Gondolf)

Tautropfen (Bild: Silke Gondolf)

Und ich entdeckte eine mobile “Schneckenschleim-Manufaktur”! Die lebendige Schneckengesichtsmaske – immer frisch!

Schneckenschleimmanufaktur (Bild: Silke Gondolf)

Schneckenschleimmanufaktur (Bild: Silke Gondolf)

Michael dreht alles was sich nicht wehren konnte – er ist ein echter Bilderjunkie!

Michi taucht ab (Bild: Silke Gondolf)

Michi taucht ab (Bild: Silke Gondolf)


Morgenglitzer (Bild: Silke Gondolf)

Morgenglitzer (Bild: Silke Gondolf)

Ein langer Tag, mit wenig Sauerstoff, wunderschöner Landschaft und jeder Menge Spaß an der Schönheit dieses Parks! Ich bin so müde – vom Klettern und von den vielen Herzschlägen – ich mach’ jetzt mal Feierabend!

Christian Rabe (Bild: Silke Gondolf)

Christian Rabe (Bild: Silke Gondolf)

Bromelie (Bild: Silke Gondolf)

Bromelie (Bild: Silke Gondolf)


Blümchen (Bild: Silke Gondolf)

Blümchen (Bild: Silke Gondolf)


Einfach schön! (Bild: Silke Gondolf)

Einfach schön! (Bild: Silke Gondolf)

Silke Gondolf (Cajas Nationalpark, Ecuador)

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13. März 2010

Cuenca – Haribo, Heimatgefühle und Regen

Ich war schon was aufgeregt heute, denn die neue Crew war unterwegs zu uns und Tesla und ich haben immer auf die Uhr geschaut und es war wirklich eine Riesenfreude, Michael und Christian dann unten in der Hotel Lobby zu sehen.

Da stand einfach auch ein Stück “Heimat”, ein “Stück” Köln .

http://www3.ndr.de/sendungen/laender-menschen-abenteuer/panamericana/panam2398_v-original.jpg

http://www3.ndr.de/sendungen/laender-menschen-abenteuer/panamericana/panam2398_v-original.jpg

Und ich bekam zwei Riesentüten Haribo Tropifrucht – wow!!! Ich hab das Gefühl, ich bin im Paradies!

Cuenca kurz vor dem Regen (Bild: Silke Gondolf)

Cuenca kurz vor dem Regen (Bild: Silke Gondolf)

Cuenca zeigte heute seine wässrige Seite: Es goss in Strömen… Tesla und ich rannten wie die Irren durch die Stadt, auf der Suche nach WOLLE – jawohl! Was es damit auf sich hat, verrate ich erst später. Stay tuned!

Michael und Christian lauschten interessiert, müde und besorgt unseren Plänen für Peru. Wenn wir das alles drehen wollen, müssen die GEZ Gebühren rückwirkend angehoben werden… also müssen wir aussortieren und das fällt schwer!

The Boys are in Town (Bild: Silke Gondolf)

The Boys are in Town (Bild: Silke Gondolf)

So sehen müde Männer aus, nach 27 Stunden Flug, nach ein paar Stunden Schlaf und einer langen Reise. Ich mach morgen mal ein frischeres Foto von der “neuen” Crew!

Gisela und Günni sitzen jetzt im Flieger. Günni wird die engen Sitze verfluchen, Gisela heißes Wasser für Tee bestellen – und beide freuen sich auf ihre Familien!

Landet gut und erholt Euch! Danke für Alles und bis bald!

XXX
Silke Gondolf (Cuenca, Ecuador)

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